Philipp Dangas: Ethik als Qualitätskriterium fürs Webdesign

Ethisches Webdesign zur Gestaltung barrierearmer Auftritte

Einleitung

Seit Inkrafttreten der BITV im Jahr 2002 erhält die barrierefreie Gestaltung von Webauftritten starken Aufwind. Sie kann allerdings nur dann gelingen, wenn von dem Versuch der Klassifizierung des typischen Nutzers, mit oder ohne Behinderungen, Abschied genommen wird.

Beitrag

Barrierefreiheit ist seit Inkrafttreten des Gleichstellungsgesetzes für Menschen mit einschränkungen in Ihrer Funktionalität, auch Gestaltern von Webauftritten kein Fremdwort mehr: Bis 2002 wurde die barrierefreie Gestaltung fast ausschließlich als Herausforderung in der Architektur und im öffentlichen Bau betrachtet.

Auch die barrierefreie Gestaltung von Webauftritten entscheidet für viele Gruppen darüber, ob sie das Internet nutzen können und so potenzielle Kunden für die Anbieter darstellen und deren Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Die Barrierefreiheit bringt auch dem Anbieter eines Informationsangebots große Vorteile: Barrierefreie Web-Auftritte lassen sich schneller laden, leichter pflegen und leichter bedienen. Davon wiederum profitieren nicht nur Anbieter, sondern auch die Nutzer - mit oder ohne Einschränkungen.

Meinen Sie dass die barrierefreie Gestaltung von Webauftritten nur einen Akt der Menschlichkeit darstellt? Mit letzter Sicherheit nicht. Denn eine barrierefreie Informationtechnik ermöglicht Menschen mit unebenheiten in Ihrer Funktionalität diesen heute so bedeutsamen Zugang zu Informationen. Immerhin geht um Millionen von Menschen, die arbeiten und ganz nebenbei auch einkaufen müssen.

Zusammenfassung

Das Gleichstellungsgesetz für Menschen mit einschränkungen in Ihrer Funktionalität als auch die höchste Instanz der menschlichen Moral verpflichtet die barrierefreie Gestaltung von Webauftritten. Dadurch werden dem Gestalter von Webanwendungen ( wie z.B.: ), neue und nicht zu unterschätzende Möglichkeiten eröffnet, welche die Qualität von Webauftritten aufwertet.